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Wie im ersten Teil unserer Reihe beschrieben bildet die Recherche das Fundament unserer online Strategie und ist somit ein elementarer Baustein für den Erfolg im Internet. Noch mal ein kurzer Überblick, was alles recherchiert werden muss:

 

- Das eigene Produkt

- Deine Zielgruppe

- deine Ziele 

- deine Mitbewerber

- deine finanziellen Mittel

 

Produkt Analyse

Dein Produkt ist das worum sich alles dreht, deshalb solltest du dein/e Produkt/e genau untersuchen, um die darauf folgenden Schritte daran anzupassen.

Am besten erstellst du dir eine Mappe für die gesamte Recherche und in Kapitel eins kommt die Produktrecherche. Anfangen würde ich mit einer allgemeinen Beschreibung deines Produkts, um was für ein Produkt handelt es sich, in welcher Preisklasse liegt es, was macht es einzigartig, stärken, schwächen, usw..

Hier ist eine vollständige Liste:

- Allgemeine Beschreibung

- Preis

- Bild

- Kategorie (Bsp. Garten Möbel)

- Alleinstellungsmerkmal

- Patente, Tests oder Zertifikate

- Stärken

- Schwächen

- Warum sollte jemand dein Produkt kaufen

Wenn du deine Liste angefertigt und alle Punkte ausgefüllt hast, solltest du einen guten Überblick über dein Produkt haben und deinen Online Auftritt dementsprechend planen können.

Als weitere wertvolle Datenquelle können Umfragen dienen. Die Sicht und Gedanken anderer zu deinen Produkten kann von der Eigenen stark abweichen aber im Endeffekt erstellst du deinen online Auftritt für sie und solltest demnach Ihre Meinung mit Einfließen lassen.

Zielgruppen Analyse

Ein weiterer entscheidender Faktor für die Gestaltung deines online Auftritts ist die Zielgruppe deines Produktes. Du willst mit deinem Online Auftritt schließlich potenzielle Kunden überzeugen dein Produkt zu kaufen und dafür musst du diese potenziellen Kunden kennen und den online Auftritt an ihre Vorlieben und Bedürfnisse anpassen.

Es ist wieder sinnvoll eine Übersicht zu erstellen und diese abzuheften damit du immer wieder darauf zurück kommen kannst wenn du eine Entscheidung bezüglich deines online Auftritts treffen musst.

Wenn du deine Entscheidungen mit Hilfe fundierter Informationen aus deinen Analysen triffst werden diese mit Sicherheit mehr Erfolg bringen wie wenn du alles aus dem Bauch heraus entscheidest und keine klare Linie beibehältst.

Punkte die deine Zielgruppen Analyse auf jeden Fall beinhalten sollte:

- Alter

- Geschlecht

- finanzieller Status (richtet sich dein Produkt an wohlhabende Kunden oder ist eher ein Low Budget Produkt)

- Beruf (gehört deine Zielgruppe einem bestimmten Beruf an, zum Beispiel professionelle Werkzeuge für Handwerker)

- B2B oder B2C (Richtet sich dein Angebot an Geschäftskunden oder an Privatkunden

- Nationalität (Wichtig für Sprache und Umfang der Webseite)

- Sprache (Möchten deine Kunden förmlich oder eher legere angesprochen werden)

- wie groß ist meine Zielgruppe (Niesche o. Massenmarkt)

- Interessen (Was bewegt meine Kunden, Bsp. Umweltbewusstsein, Profit getrieben, usw.)

 

Du solltest auch bei der Analyse selbst darauf achten die Informationen korrekt durch Umfragen oder Studien zu sammeln und nicht nach eigener Einschätzung. 

Am besten erstellst du zwei Zielgruppen Analysen, einmal deine Wunsch Zielgruppe und einmal eine tatsächliche durch Umfragen und Studien belegte Zielgruppe.

Hierzu ein Beispiel, ein Spielwaren Geschäft definiert seine Zielgruppe nach Gefühl. Nach ihnen ist ihre Zielgruppe zwischen 1 und 16 Jahren, beide Geschlechter, wenig bis mittel viel Geld zur Verfügung, ohne Beruf, B2C und möchten mit einer lockeren spaßigen Stimme angesprochen werden. Auf den ersten Blick plausibel, wenn man sich jedoch Studien dazu anschaut und die tatsächlichen Verkaufszahlen in diesem Bereich stellt man fest, dass viel Spielzeug nicht von den Kindern selbst sondern entweder unter Mitentscheidung der Eltern oder ganz von Erwachsenen Angehörigen als Geschenk gekauft wird.

Das heißt man muss immer bedenken, dass die tatsächliche Zielgruppe nicht nur aus Kindern sondern zum großen Teil direkt sowie indirekt auch aus Erwachsenen mittleren oder gehobenen Alters besteht die völlig anders auf den online Auftritt und allgemein die Marke reagieren.

Ziele definieren

Auf Basis der vorhergegangenen Analysen kannst du nun deine Ziele für den Online Auftritt definieren. Mögliche Ziele wären:

"Mein online Auftritt soll Kunden auf meine Marke Aufmerksam machen und sie zum kauf meiner Produkte über einen integrierten online Shop leiten. Da ich hauptsächlich Geschäftskunden Anspreche muss der online Auftritt, potenzielle Kunden förmlich ansprechen und klar gegliedert sein. Der nutzen meines Produkts steht im Vordergrund."

Aus dem Ziel muss klar hervorgehen wie deine Besucher mit deinem online Auftritt interagieren sollen, wie deine Besucher angesprochen werden und wie der online Auftritt von seiner grundsätzlichen Charakteristik aufgebaut wird.

In jedem Teil deines online Auftritts muss sich dieses Ziel wiederspiegeln ob Social Media, Webseite oder E-Mail Newsletter, du musst immer das übergeordnete Ziel im Auge behalten. 

Ein Punkt der den großen Unterschied zwischen einem wirklich professionellen Auftritt und einem Amateur haften Auftritt ausmacht ist, dass Amateure punktuell arbeiten und schnelle Lösungen für akute Probleme suchen, dabei aber das große ganze aus den Augen verlieren.

Bei einem professionellen Auftritt wird nicht wild zwischen Themen hin und her gesprungen sondern an Hand eines übergeordneten Leitfadens, nämlich deiner Zielsetzung und deiner Analysen wird immer der gesamte Online-auftritt betrachtet und eine Zielgerichte Lösung gesucht die in das Gesamtkonzept hinein passt.

Markt Analyse

Natürlich musst du deine Konkurrenten im Auge haben wenn du erfolgreich sein willst. Wenn du deine Mitbewerber genau kennst, kannst du ihre stärken kopieren und ihre schwächen gezielt ausnutzen. In deiner Marktanalyse sollten folgende Punkte Beachtung finden:

- Markt (In welchem Markt befinde ich mich, Handwerk, Versicherungen, Nahrung?)

- Besonderheiten (Was zeichnet meinen Markt aus (hohe Konkurrenz, schwere Markteintrittshürden, veraltetes Vertriebsmodell)

- Mitbewerber (Eine Liste deiner Mitbewerber und ihrer Stärken u. Schwächen)

- Produkte (Liste aller Konkurrenz Produkte und ihre Stärken u Schwächen)

- stärken (Welche Stärken kann ich in meinem Markt ausspielen)

- schwächen (Wo bin ich angreifbar)

- Preise (Wo liegen die Preise der Konkurrenz)

- Marketing Strategien (Wie sprechen meine Mitbewerber ihre Kunden an)

- wie kann ich mich hervorheben (Wo sind Nischen unbesetzt, bzw. wo bin ich besser als meine Mitbewerber)

Wenn du alle Informationen hast hilft dir das bei deiner Positionierung.

Es kann zum Beispiel sein, dass du tolle innovative Fußball Schuhe verkaufst aber es wird wohl schwer werden unter dem Keyword "Fußballschuhe" an Multi Milliarden Dollar Konzernen wie Adidas oder Nike vorbei zu ziehen, dann wäre es vielleicht schlauer lieber über gezielte Social Media Werbung an deine Kunden heran zu treten. 

Die Marktanalyse ist sehr viel arbeit aber wird sich nachher auszahlen wenn  du deinen Mitbewerbern immer einen Schritt voraus bist.

Hier noch 2 Artikel die speziell das Thema Marktanalyse weiter vertiefen:

Aufbau und Inhalt einer Marktanalyse

Vorgehensweise bei einer Marktanalyse

Finanzielle Mittel

Der letzte wichtige Punkt ist eine Übersicht deiner Finanzen und daraus resultierend, dass Budget für deinen Online-Auftritt. Das hilft später zu entscheiden wie viel und wofür Geld ausgegeben wird oder ob es an anderer Stelle sinnvoller investiert ist.

Der Anteil deiner Finanziellen Mittel, welche in den Online-Auftritt fließen sollten ist sehr individuell und kommt auf deine Sparte, deine Verkaufsstrategie, deine Erfahrung im Online Geschäft, usw. an. 

Bei den meisten Unternehmen liegt das Budget allerdings eher zu niedrig als zu hoch und das obwohl sich mittlerweile rumgesprochen haben sollte wie wertvoll das Internet für ein Geschäft sein kann wenn man es richtig und strukturiert angeht.

Wichtige Kennzahlen die du recherchieren solltest sind folgende:

- verfügbares Kapital (Wie viel Geld du momentan einmalig zur Verfügung hast)

- Cashflow (Wie viel Geld regelmäßig verdient wird und frei zur Verfügung steht)

- Gewinn Chancen (Wie viel Gewinn theoretisch mit einem Online-Auftritt erwirtschaftet werden kann)

- Risiken (Wie viel Verlust kannst du verlieren und wie gut steckt dein Unternehmen das weg)

=> daraus Resultierend: Wie viel Budget kann maximal, wie viel kann minimal zur Verfügung stehen und unter welchen Bedingungen

Mit diesen Informationen solltest du in der Lage sein sinnvolle Entscheidungen zu treffen und den maximalen Gewinn aus deinen Investitionen zu holen ohne ein zu großes Risiko einzugehen.

 

Hast du alle Punkte recherchiert steht deine Basis auf der du jetzt an Hand von fundierten Informationen einen erfolgreichen Online-Auftritt errichten kannst. Im nächsten Teil legen wir erste Grundlegende Eigenschaften deines Online-Auftritts fest und überlegen uns wie wir unser definiertes Ziel mit den zur Verfügung stehenden Mitteln am besten auf dem Markt erreichen.

Dieser Blog wird dir einen Überblick geben, welche Schritte notwendig sind, um deinen perfekten Online-Auftritt erfolgreich zu planen und umzusetzen.

In den nächsten Teilen werden wir dann ausführlich auf die einzelnen Schritte eingehen und dir zeigen, wie du sie praktisch umsetzen kannst.

 

1. Recherche

 

Wie im Offline-Geschäft benötigst du auch im Online-Geschäft eine gute Geschäftsstrategie, um erfolgreich zu sein. Um eine solche Planung umsetzen zu können bedarf es erstmal einer gründlichen Recherche. Was muss alles recherchiert werden?

- dein Produkt

- deine Zielgruppe

- deine Ziele

- deine finanziellen Mittel

Bevor du loslegst musst du diese vier Punkte gründlich recherchiert haben. Erst solltest du dich mit deinem Produkt auseinandersetzen. Was bietest du für ein Produkt an, was macht es besonders, welche Schwächen, welche Stärken hat es, usw.? Du musst alles über dein Produkt bzw. deine Produkte wissen um deinen Online-Auftritt daran anpassen zu können.

Wenn du dein Produkt kennst, sind deine potenziellen Kunden (Zielgruppe) dran. Je mehr du über deine Zielgruppe weißt, desto besser. Am besten lernst du deine Zielgruppe kennen, indem du mit ihr redest. Wenn du bereits Kunden hast, frag sie nach ihren Interessen, was ihnen an deinem Produkt/ Unternehmen gefällt usw. Hierzu einfach ein kurzes Beispiel: Sagen wir du verkaufst Lego Technik Sets, dann besteht deine Zielgruppe wahrscheinlich aus Kindern/ Jugendlichen, bevorzugt Jungen, Eltern die das Spielzeug ihren Kindern zum Geburtstag schenken und vielleicht ein paar Erwachsenen, die selbst Fans sind.

Wenn du das weißt, kannst du mit diesen Personen sprechen und deinen Online-Auftritt an ihre Interessen anpassen. Nicht jeder online Auftritt dient dazu physische Produkte zu verkaufen, du solltest vorher festlegen, was deine Zielgruppe auf deiner Webseite machen soll. Du könntest beispielsweise einen Blog betreiben mit dem Ziel viele Besucher auf deine Affiliate Links klicken zu lassen, dann musst du den gesamten online Auftritt anders angehen, als wenn du physische Produkte verkaufen willst. Leg die Ziele deines Online-Auftritts also vorher genau fest. Ein letzter wichtiger Punkt in der Recherche sind deine finanziellen Mittel. Du solltest prüfen, wie viel Geld dir zur Verfügung steht, um planen zu können, auf welchem Weg du deine Ziele erreichen kannst.

 

 

2. Planung Zielgruppe ansprechen

 

Wenn die Recherche abgeschlossen ist, kannst du dein hinzugewonnenes Wissen in einen handfesten Plan umwandeln. Überlege unter Berücksichtigung deines Budgets, wie du deine Kunden am besten erreichen kannst. Bietest du Produkte für die Industrie an, wird es wahrscheinlich nicht der richtige Weg sein, deine Kunden über Instagram zu erreichen. Bist du aber ein Programmierer von Apps, könnte Instagram genau das richtige für dich sein!

Überlege also, über welche Kanäle du deine Kunden am besten erreichst: Webseite, Facebook, Instagram, Snapchat, YouTube, TripAdvisor, usw.

Wenn du weißt, wo du deine Kunden ansprichst, musst du überlegen, wie du sie ansprichst. Beispiel: ein industrieller Kunde möchte wahrscheinlich professionell und förmlich angesprochen werden, während ein Jugendlicher gerne locker, spaßig von deinem Spiel überzeugt werden will. Diese Festlegung ist sehr wichtig und sollte sich durch deinen gesamten Online-Auftritt durchziehen.

Wenn du weißt, wie du deine Kunden ansprichst, solltest du verschiedene Elemente deines Markenauftritts festlegen (Corporate Identity). Diese müssen auf allen Kanälen eingehalten werden, damit deine Kunden dich schnell und einfach wiedererkennen. Erstelle dein Logo, falls du noch keins hast, überlege dir, mit welchen Farben du dein Unternehmen zeigen möchtest, welche Message willst du deinem Kunden vermitteln? Erst wenn du ein genaues Bild deines Online-Auftritts im Kopf hast, solltest du mit der Entwicklung beginnen.

 

 

3. Webseite

 

Die Webseite ist das Herzstück deines Online-Auftritts. Hier sammeln sich alle Informationen und du trittst mit deinen Kunden in Kontakt. Es ist für fast jeden Online-Auftritt sinnvoll, eine informative und aktuelle Webseite zu haben, egal ob Unternehmen, Verein oder Blog. Natürlich muss auch deine Webseite wieder geplant werden.

Du kennst dein Ziel und deine Kunden, überlege wie du deine Webseite dementsprechend am besten aufbaust, was muss enthalten sein, welche Funktionen benötige ich, usw. . Du solltest auch überlegen, wie du den Erfolg deiner Webseite messen willst. Systeme hierfür wären Beispielsweise Google Analytics oder Adobe Analytics.

Um eine wirklich gute Webseite erstellen zu können musst du dir grundlegende Programmierkenntnisse aneignen. Es gibt zwar viele Baukästen und auch bei den von uns bevorzugten Methoden kommt man wenig mit purem Code in Kontakt, aber wenn man nicht versteht, wie die Webseite funktioniert, ist es fast unmöglich eine wirklich ansprechende Seite zu erstellen. Die notwendigen Kenntnisse kannst du dir unter www.codeacademy.com kostenlos selbst beibringen.

Wir würden dir empfehlen, deine Webseite je nach Bedarf mit Joomla oder WordPress zu erstellen. Informiere dich im Vorhinein über diese Systeme und überlege, welches am besten zu deinem Vorhaben passt.

 

 

4. Online Shop

 

Auch im Jahr 2018 ist der Umsatz im Online-Handel wieder stark gestiegen, um 11,4 % auf 65,10 Milliarden Euro Bruttoumsatz. Je nachdem welche Produkte du verkaufst, kann es auch für dich sinnvoll sein, deine Waren online zu vertreiben.

Ein Online-Shop muss sehr benutzerfreundlich und ansprechend umgesetzt werden. Setze auch hier dein vorher festgelegtes Corporate Design um und denk an deine geplanten Ziele. Wie kann dein Online Shop sinnvoll mit deinen anderen Kanälen verknüpft werden? Baue beispielsweise über Instagram eine starke Bindung zwischen deinen Kunden und Produkten auf und verweise dann von dort direkt auf die entsprechende Online-Shop Seite.

Du musst den Kaufprozess deiner Kunden vom ersten Kontakt mit deiner Marke, bis zum Auspacken des Pakets bei deinem Kunden zu Hause, genau verstehen und analysieren. Dann kannst du ihn gezielt zu einer Kaufentscheidung lenken und glückliche Kunden gewinnen.

Um einen Online-Shop technisch umzusetzen, empfehlen wir auf jeden Fall die Hilfe einer Agentur oder zumindest Kenntnisse im Programmieren. Mit Baukasten-Shops wirst du deine Kunden nicht wirklich überzeugen können. Wir empfehlen Magento oder Falls du kein Kapital investieren willst, aber trotzdem die Hilfe einer Agentur benötigst, kannst du dir ja mal unser No-Cost-Shop Modell ansehen.

Informiere dich in jedem Fall genau über deine Möglichkeiten und behalte bei der Umsetzung immer deinen restlichen Online-Auftritt im Blick. Genauso wie bei deiner Webseite solltest du mit Analyse Programmen deinen Erfolg messen und den Online-Shop laufend optimieren.

 

 

5. Social Media

 

Es gibt auf der Welt ca. 3,3 Milliarden Social Media Nutzer, ein zu großes Publikum um es nicht anzusprechen. Abgesehen von der bloßen Reichweite der sozialen Medien, bieten diese auch unterschiedliche Möglichkeiten, mit den eigenen Kunden zu interagieren und so eine starke Bindung zu deiner Marke herzustellen.

Bei der Wahl deiner Social-Media Kanäle solltest du genau überlegen, welche zu deiner Marke und deinen Produkten passen. Denk daran, wie du deine Kunden ansprechen willst und was du mit deinen Social-Media Auftritten erreichen willst. Für lokale Unternehmen, wie Handwerker, bieten sich beispielsweise Einträge in Branchenregister an, für Restaurants bietet es sich an, bei Instagram Bilder ihrer frischen Zutaten und schönen Räumlichkeiten zu zeigen, um potenziellen Kunden einen Einblick zu gewähren und sie damit an deine Marke zu binden.

Es besteht außerdem die Möglichkeit, gezielt potenziellen Kunden deine Beiträge vorzuschlagen. Durch bezahltes bewerben deiner Beiträge kannst du genau deine Zielgruppe erreichen und so noch mehr Reichweite generieren.

Der Kontakt auf sozialen Plattformen ist meist viel enger als auf deiner Webseite, dass ermöglicht es dir eine Community aufzubauen, die deine Marke als Teil ihres Lifestyles ansieht. Wenn du dir das zu Nutze machst, und Social Media gekonnt in deinen Online-Auftritt integrierst, bist du auf einem sehr guten Weg.

 

 

6. SEO/ SEA

 

Damit dein Online-Auftritt für dich Kunden gewinnen kann, muss er auch gefunden werden. Dazu gibt es im Bezug auf Suchmaschinen zwei Möglichkeiten, entweder die organische, kostenlose Variante oder bezahlte Werbung. Wenn dein Online-Auftritt für Suchmaschinen optimiert wurde (SEO), werden deine Beiträge kostenlos weit oben in Suchmaschinen angezeigt.

Eine einfachere, aber teurere und nicht ganz so nachhaltige Methode ist es, für hohe Rankings in Suchmaschinen zu bezahlen (SEA). Bereits bei der Planung deines Online-Auftritts solltest du an SEO denken. Um deinen Online-Auftritt wirklich gut auffindbar zu gestalten, musst du bei jedem Schritt daran denken, deine Beiträge suchmaschinenfreundlich zu erstellen.

Sowohl der Inhalt, als auch die technische Umsetzung müssen daran angepasst werden. Wenn das von Anfang an beachtet wird, spart es nachher viel Zeit und Geld. Konzentriere dich bei der Optimierung auf wenige aber relevante Suchwörter, es bringt nichts, wenn du überall gefunden wirst, aber die Besucher nicht interessiert sind, weil sie nach etwas anderem gesucht haben.

Da SEO ein langwieriger und schwieriger Prozess ist, spricht nichts dagegen, durch bezahlte Anzeigen etwas nachzuhelfen. Hierbei schaltest du eine Anzeige und konkurrierst mit anderen Bietern um die erste Position. Der mit dem relevantesten Beitrag und höchsten Gebot gewinnt. Klickt jemand auf deine Anzeige, wird ein kleiner Betrag, wenige Cents oder Euros, an die Suchmaschine gezahlt.

Bedenke unbedingt, dass etwa 70 % der Klicks an organische, also nicht bezahlte Sucheinträge gehen.

 

 

7. Newsletter

 

Um langfristig im Bewusstsein deiner Kunden zu bleiben, solltest du im stetigen Kontakt zu ihnen stehen. Mithilfe eines Newsletters kannst du potenzielle Kunden über neue Produkte, Angebote oder Neuigkeiten informieren.

Du solltest aufpassen, ein Mittelmaß zwischen Werbung und Nutzen für den Abonnenten zu finden, damit der Newsletter auch interessant ist und nicht wieder abbestellt wird.

Mithilfe von Systemen wie Klicktip lässt sich dein Newsletter Versand einfach und effektiv managen. Du kannst Pop Ups und Formulare zur Eintragung in deine Mailing Liste generieren und auf deiner Webseite veröffentlichen, um Abonnenten zu bekommen. Je nachdem, welche Ziele du dir gesetzt hast und welche Produkte du vertreibst, solltest du mindestens einmal pro Woche mit deinen Kunden in Kontakt treten.

Informiere dich, wie ein Newsletter aufgebaut sein muss, damit deine Abonnenten ihn auch öffnen und die gewünschten Schritte durchführen.

 

 

8. Rechtliches

 

Internetrecht ist ein umfangreiches und extrem wichtiges Thema, gerade durch die neue DSGVO wurde das Thema weiter verschärft. Du solltest bei jedem Schritt die rechtlichen Aspekte mit einplanen.

Am besten ist es eine Agentur zu beauftragen, welche deinen Online-Auftritt überwacht und dir mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung hilft, alles rechtskonform durchzuführen. Falls du ohne Agentur arbeiten möchtest, empfehlen wir dir ERecht 24, dort kannst du dir das gesamte Wissen aneignen und wirst über wichtige Dinge informiert.

Du solltest keines Falls das Risiko eingehen, eine Abmahnung zu erhalten. Diese können extrem teuer werden und dich weit zurückwerfen. Das Thema Internetrecht scheint zuerst undurchdringlich und gewaltig zu sein, wenn du dich jedoch etwas damit auseinandersetzt und es in deine Planung einbeziehst, wirst du auch diese Aufgabe meistern.

 

 

9. Wartung & Pflege

 

Ist dein Online-Auftritt rechtlich sicher geplant und umgesetzt worden, fängt die Arbeit erst an! Nur ein stets aktueller Online-Auftritt wird deine Kunden überzeugen, deshalb ist es enorm wichtig, ständig sowohl technisch als auch inhaltlich alles auf dem neusten Stand zu halten.

Plane feste Frequenzen, in denen du Newsletter verschickst, Blog Beiträge postest oder Facebook Beiträge erstellst. Interagiere mit deinen Kunden und biete ihnen einen guten Service, damit sie deiner Marke vertrauen. Sammle Bewertungen und zeig diese auf deinen Kanälen.

Vergleiche monatlich, besser wöchentlich die Auswertungen deiner Analyse Tools mit den Zielen, die du dir gesteckt hast. Mit Umfragen oder Wärmebildern deiner Webseite (CrazyEgg), kannst du herausfinden was deine Kunden interessiert und was sie von einem Kauf oder einer Kontaktaufnahme abhält.

Wenn du diese Punkte beachtest und regelmäßig optimierst, steht deinem Online-Erfolg nichts mehr im Wege.

 

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